„ungeordneter haufen, wirre collage“

Das nächste Objekt des Lichtparcours 2016, auf meinem Weg durch den Kultursommer erschließt sich mir nicht so ohne weiteres: Es findet sich einerseits hoch über der Oker zwischen dem Flüßchen und dem Herzog Anton Ulrich-Museum. Zu erreichen ist das Balkenensemble „Bastion Beauté“ (Die Bastion Schönheit) des Berliner Künstlers  Kai Schiemenz nur über unbefestigte steile Trampelpfade im Eingangsbereich des Museum Parks. (Mich als Rollstruhlfahrer, der noch wenige Schritte gehen kann, brachte die Kletterei zur im Wortsinn „hohen“ Kunst an die Grenze meiner Kräfte – aber die Mühe lohnte sich.

Auf der Kuppe des ehemaligen Ulrich-Bollwerks platziert, verweist Schiemenz Arbeit auf die Spuren einer historischen Befestigungsanlage, die einst Braunschweigs Demarkationslinie definierte..

Schiemenz selbst definiert seine Skulptur an der Grenze von historischer Innenstadt und neuzeitlicher Stadterweiterung zeigt sich die Skulptur ironisch-provozierend als einen „ungeordneter Haufen spiegelglatter, bunter, leuchtender Balken, eine wirre Collage aus Reflektionen und Farbverläufen“ und als „verlassene Baustelle einer unvollendeten, architektonischen Utopie“.

Weitere Bilder von Objekten des Lichtparcours 2016

 

Die Bilder als Slice-Show

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

1 Comment

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s